Abschlussprogramm der Abschlussklassen 2007


"Am kommenden Montag, den 11.06.2007 beginnen die zentralen Abschlussprüfungen an allen 253 Thüringer Regelschulen. Mehr als 9.100 Schülerinnen und Schüler streben einen Realschulabschluss an, rund 1.200 Schüler einen Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Knapp 2.000 Schüler wollen einen Hauptschulabschluss erreichen. Im vergangenen Schuljahr 2005/2006 verließen 16.440 Schülerinnen und Schüler die Regelschule mit einem Haupt- bzw. Realschulabschluss." So stand es unter anderem am 08.06.2007 in einer Pressemitteilung des Thüringer Kultusministeriums.

Das interessierte aber an diesem besagten Freitag keinen der Schüler der Abschlussklassen unserer Schule. Letzter Schultag war angesagt und so standen die üblichen Spielchen auf dem Plan wie Bemalen und Schultüren verkleben, damit der Einlass gestört wurde. Die Abschlussklassen 10a und 10b hatten ein Programm einstudiert, unterstützt von den Kulissenbauern der 9c - auch sie eine Abschlussklasse.

Begonnen wurde mit dem A-Team - A für Abschlussklassen, die 5 bzw. 6 Jahre an der Schule gelernt, gelebt und gelitten haben. Die als BUGA-Frau verkleidete Frau Eichler führte durch das Programm mit kleinen Gags und in typisch gerscher Sprache. Traditionell verwandelten sich die "kleinen" Künstler in "große" Künstler. So waren die Wildecker Herzbuben, ACDC und Pink mit Showauftritten vertreten.

Dass die Schüler sich auch intensiv mit der Klassik beschäftigten, zeigte eine moderne "Romeo und Julia"-Variante, in der die selbstbewusste Jule (Julia) dem Muttersöhnchen Romeo Beine machte und ein wenig half, sich von zu Hause zu befreien und in der Disco aus sich raus zu gehen. Kleine Sketsche, Tanzeinlagen nach der Musik aus "Grease", die nun zum 1000. Mal gesunkene Titanic, der Schuh des Manitu, eine Modenschau und ein Streitgespräch zwischen Himmel und Hölle - wer gewann eigentlich? - rundeten das Programm ab.

So vergingen schnell fast 60 Minuten, bei denen auf der Bühne große Spielfreude und Spaß herrschten, das Publikum aber z.T. etwas müde oder träge wirkte - man aber nicht beschreiben kann, woran es lag. Wenn die kommenden Abschlussklassen die Tradition übernehmen, sollten sie überlegen, wie das Publikum vielleicht noch besser in Schwung gebracht werden kann.