Kinofilm "Die Welle"

Kinofilm - Die Welle Deutschland heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger möchte seinen Gymnasiasten während einer Projektwoche das Thema "Staatsformen" nahe bringen. Ein pädagogisches Experiment mit verhängnisvollen Folgen. Begriffe wie Disziplin und Gemeinschaftsgefühl werden geklärt und binnen weniger Tage entwickelt sich daraus eine Bewegung - "Die Welle". Schon am dritten Tag werden Andersdenkende ausgegrenzt.

Der Lehrer soll seinen Schülern das Thema Diktatur erklären. Diktatur ist eine Staatsform, in der ein einziger Herrscher oder eine Gruppe die ganze Macht hat. Ein Beispiel für so einen Diktator ist Adolf Hitler. Er herrschte in Deutschland bis 1945. Viele Menschen damals folgten ihm und seinen Nationalsozialisten, oft ohne nachzudenken. Sie töteten viele Menschen.

In dem Film glauben die Schüler nicht, dass es heute noch einmal so etwas Schlimmes geben könnte. Doch der Lehrer will ihnen zeigen, wie leicht man Menschen beeinflussen kann. Dafür gründet er eine Gruppe mit dem Namen "Die Welle". Der Lehrer ist der Boss und bestimmt die Regeln. Schnell ist "Die Welle" in der ganzen Schule angesagt. Wer nicht dabei ist, wird zum Außenseiter. Doch nicht nur das: Gegen Leute mit einer anderen Meinung geht die Gruppe immer härter vor.

Damit hat der Lehrer erreicht, was er wollte. Die Schüler sollten sehen, wie schnell so eine Bewegung an Macht gewinnen kann. Er will sein Experiment beenden. Doch die Schüler weigern sich. "Die Welle" ist nicht mehr zu stoppen. Gewalt bricht aus, und der Film hat ein schockierendes Ende. Seit gestern ist der Film "Die Welle" in den Kinos. Jeder ab 12 Jahren darf ihn sehen.