Tag des digitalen Lernens am 02. März

Schüler wachsen bereits jetzt ganz selbstverständlich in einer Netzwelt auf. In den Schulen hat diese Netzwelt aber noch kaum Einzug gehalten. In der Arbeitswelt von heute ist digitales Arbeiten die neue vierte Kulturtechnik, die verbunden ist mit einer hohen Selbständigkeit der Mitarbeiter und in allen Berufen verlangt wird. Die neue Arbeitswelt ist auf Menschen angewiesen, die selbst denken, kreativ und teamfähig sind.

Sie müssen Probleme lösen und eigene Vorstellungen haben. Der Maschinenarbeiter, der Anweisungen nur ausführt, ist nicht mehr gefragt. Und in der Schule? Digitales Lernen meint ein Lernen, das nicht mehr an bestimmte Lernzeiten und den Ort Schule gebunden ist, stattdessen durch Nutzung des Webs jederzeit und von jedem Ort aus stattfindet. Zugleich geht es um neue Unterrichtsformen mit hoher Eigenaktivität der Lerner, einem hohen Grad an Teamarbeit und zugleich zeitgemäßen Arbeitsmitteln.

Teamarbeit mit Notebooks, Kommunikation mit Mitschülern und Lehrern auf Lernplattformen oder Dokumentation der Lernergebnisse im eigenen Eportfolio, individuelle auf den unterschiedlichen Leistungsstand ausgerichtete Übungen im Unterricht an der Schule oder außerhalb haben das Potential, eine am Schüler und seinen individuellen Fortschritten orientierte Schule des 21. Jahrhunderts zu schaffen.