"Kunst ist eine Tochter der Freiheit"

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"Kunst ist eine Tochter der Freiheit." (Friedrich Schiller) Und Freiheit muss man ausleben. So verwandelte die Klasse 8a gemeinsam mit ihren beiden Projektleiterinnen ihren Unterrichtsraum in einen Kunstworkshop um. Es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Im Team galt es alle Hürden zu nehmen. Zeichnerisch-experimentell war man heute unterwegs. Das Unterrichtsthema Druckgrafik wurde praktisch umgesetzt. Die Theorie der Druckgrafik war relativ schnell erklärt, die Praxis zeigte jedoch ihre Tücken. Wer nicht druckt, der drückt sich. Gedrückt hat sich keiner.

So wurden verschiedenste Techniken wie der Linolschnitt, die Monotypie, der Tiefdruck und der Pappkantendruck ausprobiert.

An den Gruppenarbeitstischen, ausgelegt mit Zeitungspapier, Arbeitsblättern, Linolschnittwerkzeugen und vielem mehr, herrschte reges Treiben. Kritisch wurden die Arbeiten unter die Lupe genommen und der Fehlerteufel verflucht.

Die Ergebnisse zeigen, dass die besten Ergebnisse mit dem Linolschnitt und der Monotypie erzielt wurden. Wörtlich übersetzt bedeutet Monotypie "Ein-Druck". Eine künstlerische Technik, die zwischen der Malerei und den grafischen Techniken steht.

Das Verfahren ist einfach: Auf einer glatten Oberfläche (z.B. Glasplatte, Kunststoffplatte oder Folie) wird mit einer Walze Druckfarbe aufgetragen. Darauf kommt ein Bogen Papier, auf dem z.B. mit dem Bleistift gezeichnet wird. Durch den so ausgeübten Druck nimmt das Papier auf der Unterseite die Farbe an.

Die Monotypie ist im weitesten Sinne eine Drucktechnik, bei der aber immer nur ein Abzug möglich ist. Und dass braune Augen gefährlich ehrlich sind, sorgt dann auch beim Besucher des Workshops für die Einsicht, dass Künstler sich die Freiheit nehmen.