Dem Mittelalter auf der Spur

Hört, hört, Ihr braven Leute! Die Schüler der Klassenstufe 7 haben vom 28. bis 30. September ihr mittelalterliches Lager in unserer Schule aufgeschlagen, um das Leben dieser Zeit zu erforschen. An Stationen wurde theoretisch und praktisch das Mittelalter untersucht: Wie lebten die Menschen in dieser Zeit? Wie Ritter und Mönche? Wie wurde man Ritter? Welche Waffen trugen sie? Wie lebte man auf einer Burg? Was aßen Ritter und noch vieles mehr? Diese und andere Fragen machten neugierig auf diese Zeit.


Mittelalterliche Musik während des Projektes versetzte die Schüler in die Zeitreise. Es wurde gelesen, ein Film geschaut, Rätsel gelöst, dem schreibenden Mönch über die Schulter geschaut, eigene Wappen mit Initialen erstellt.

Auf der Osterburg erfuhren die Schüler, dass eine Ritterrüstung bis zu 100 kg gewogen hat und die Ritter schon als Knappen üben mussten diese Last zu tragen. Auch der Besuch des Klosters Mildenfurt trug zum besseren Verständis des Lebens in dieser Zeit bei.

Es wurde herausgefunden, dass die meisten Nachnamen aus dem Mittelalter stammen (Müller oder Schmidt), dass das Handwerk im Mittelalter entstanden ist, dass ein Ritter mit einer rostigen Rüstung ein schlampiger Ritter war, dass in dieser Zeit die ersten Städte entstanden, dass es keine Toiletten gab, dass Kinder im Mittelalter Fußball, Stabpuppen, Fangen, Verstecken, Schwertkampf mit Holzschwertern, Kreisel, Würfelspiele spielten - wie heute auch noch.

Auch viele Sprichwörter entstanden im Mittelalter wie "Schwein haben" (Nach einem Rittertunier bekam der Schlechteste als Trostpreis ein Schwein geschenkt.) oder "etwas ausbaden" müssen (Früher gab es Badehäuser, indem sich mehrere eine Badewanne teilten, der Letzte musste diese dann sauber machen.).

Das Mittelalter lebte, als ob die Zeit zurückgedreht worden wäre.

Den Abschluss der drei Projekttage bildete ein zünftiges Rittermahl! Es gab neben rohem Gemüse, deftig Gebratenes und Brot, dazu Saft (als Ersatz für Wein). Manchem Gegenwartsritter fehlte dann schon der pflegeleichte Burger bekannter Fast-Food-Ketten. Ritterlich wurde alles zu Ende gebracht. Ein besonderes Dankeschön geht an die Großmeister des Projektes, die Klassenleiter.

Mehr Informationen unter:   mittelalterrechner.de