Wintersportprojekt 5b und 6a

Es gibt ihn doch noch, den Winter mit Schnee und Frost! Gefunden haben ihn die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b und 6a, die im Rahmen eines Wintersportprojekttages auf der Suche nach ihm waren. Start für den "Tag im richtigen Winter" war am 24.1.2012 um 8.00 Uhr an der 12. Regelschule Gera. Es ging bei Schmuddelwetter zunächst nach Lusan zur Station "Junger Touristen", um die Langlaufskiausrüstung für den Tag auszuleihen.

Wintersportprojekttag - Bild 1      Wintersportprojekttag - Bild 2

Dann machten wir uns auf die Suche nach dem Schnee. Das war jedoch keine schwere Aufgabe, denn. das Team der "Touristenstation" hatte schon "Späher" ausgeschickt, und wusste, wo der Winter sich versteckt hielt. Wir fuhren ins Vogtland nach Sachsen. In Mühlleithen angekommen, wurden die Bretter unter die Füße geschnallt und ab ging´s ins Stadion zum Warmlaufen. Sie wurden dabei sehr aufmerksam von den Betreuern der Touristenstation beobachtet und anschließend in drei Leistungsgruppen eingeteilt.

Die etwas leistungsstärkeren Langläufer verschwanden danach mit ihren Betreuern im Wald und kämpften gegen Schneetreiben, Kälte und mitunter auch gegen den eigenen inneren Schweinehund, denn mancher Anstieg trieb die Schweißperlen auf die Stirn. Oder war es nur der Schnee, der im Gesicht taute?

Unsere Anfänger mussten zunächst das Einmaleins des Skilanglaufs lernen. "Diagonalschritt! Stöcke einsetzen! Ski schieben, nicht anheben!. Das waren die Zurufe der erfahrenen Übungsleiter. Nach einiger Zeit hatten auch diese Sportler etwas mehr Sicherheit und konnten ihre Runden drehen, wusste, wie Skilanglauf geht und es machte ihnen großen Spaß, durch den Winterwald zu laufen. Gegen 14 Uhr waren dann alle Gruppen wieder am Ausgangspunkt angekommen.

Einige verzogen sich in die Skihütte, um trockene Sachen anzuziehen und sich mit Nahrung und Getränken zu stärken. Andere drehten weiter ihre Runden. "Macht doch Spaß. Wann haben wir mal wieder die Gelegenheit zum Skifahren" meinte Leon.

Tobias hatte es sich auf einem großen Schneehügel bequem gemacht und formte Schneebälle. Sophie, Marie, Sandy und Jasmin hatten selbige schon fertig und die tollste Schneeballschlacht des Tages begann. Aber auch der schönste Winterausflug hat ein Ende und deshalb waren gegen 15 Uhr die Ski wieder im Bus verstaut und die Heimreise begann. Wer in die Gesichter schaute, konnte rote Wangen und Nasen erblicken, aber teilweise auch müde Augen sehen. Nur die Leute in den hinteren Reihen des Busses schnatterten munter weiter.

Gegen 17.30 Uhr stieg man an der Schule erschöpft aus dem Bus. Das Abenteuer "Schnee" war beendet. Bestimmt werden wir 2013 unsere Fähigkeiten im Skilanglauf erneut testen und verbessern.

Ein großes Dankeschön gilt den Betreuerinnen der Station "junger Touristen", den Eltern, die uns begleiteten und natürlich auch den Klassenlehrerinnen. Ohne ihre Einatzbereitschaft und Hilfe wäre das Skilanglaufprojekt nicht möglich gewesen.

Autor:   S. Credo