Sprachreise nach Paris

Sprachreise nach Paris An einem heißen Sonntag machten sich 15 Schüler der Klassen 7 und 8 mit Frau Kecke, unserer Französisch-Lehrerin, auf den Weg in die Stadt des Lichtes und der Liebe. Nach einer ziemlich langen Busfahrt kamen wir im Hotel an und verteilten die Zimmer. Da wir unterhalb von Sacré Cœur wohnten, erstiegen wir noch am ersten Abend die vielen Treppen hinauf zur Kirche und wurden dort mit einem fantastischen Blick über das beleuchtete Paris belohnt.

Am nächsten Tag erwartete uns als erstes typisch französisches Frühstück: Baguette, Butter und Marmelade und wir mussten unsere Französisch-Kenntnisse anwenden um unser Getränk zu bestellen. Aber das war nicht so schwer. Nach dem Frühstück erwartete uns eine kurzweilige vierstündige Stadtrundfahrt mit vielen Fotostopps. Alex hatte hier schon die ersten 60 Fotos verknippst. Am Nachmittag dann das nächste Highlight: der Eiffelturm. Maxi überwand sogar ihre Höhenangst und fand es einfach nur geil. Am späten Abend dann eine Busfahrt durch das Pariser Nachtleben. Ziemlich erschöpft fielen wir ins Bett, aber um dahin zu kommen, mussten wir erstmal unseren Zimmerschlüssel auf Französisch verlangen. Wie war das doch gleich mit den Zahlen?

Am Dienstag dann eine Stadtbesichtigung zu Fuß. Wir folgten Frau Kecke wie die Küken und auf alle Sicherheitsmaßnahmen achtend durch die Pariser Metro. Ganz schön verwirrend, das U-Bahnsystem. Les Halles, das Centre George Pompidou, das Pariser Rathaus mit den Inschriften der französischen Revolution und Notre Dame waren unsere Stationen, bevor es dann zum Shoppen (pardon: faire des achats) zur Grande Arche ging. Dort gab es ein Einkaufszentrum, da passen unsere Arcaden wohl mindestens 100 Mal rein. Am Abend waren wir dann noch auf der Seine unterwegs, nicht zu Fuß, sondern mit einem Ausflugsboot. Auch dieser Abend ging erst um Mitternacht zu Ende.

Am Mittwoch hieß es dann: Koffer in den Bus und auf nach Disneyland Paris, wo jeder seinen Tag individuell in Fahrattraktionen und Shows verbrachte. Leider ließ eine Schülerin dort bei einem Biss in einen kandierten Apfel ein Stück Zahn, deshalb gab es zum Abendbrot auch nur weiches Fastfood von McDonalds, bevor wir unsere Heimreise, diesmal als Nachtfahrt antraten.

Nachdem wir unsere Angst vor dem Sprechen überwunden hatten, merkten wir, dass wir auch mit unseren paar Französisch-Kenntnissen schon ganz gut zurecht kamen. Es war eine schöne Reise mit vielen bleibenden Eindrücken. Wir danken auch Frau Kecke für die gute Organisation und die sichere Durchführung der Reise. Frau Kecke kennt sich in Paris mindestens genauso gut aus wie in Gera, deshalb gab es auch keine Probleme. Vielleicht können wir diese Reise nächstes Jahr wiederholen, bis dahin lernen wir fleißig Französisch.