Dominik als bester Vorleser der Stadt

Dominik als bester Vorleser der Stadt Es gab keinen Verlierer - aber am Ende eben doch zwei, die als Sieger hervorgingen. Dominik aus der Staatlichen Regelschule 12 wurde am Sonnabend beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen im Barocksaal des Naturkundemuseums von der Jury als Bester der Regelschulen ermittelt.

Mädchen und Jungen aus sieben Regelschulen und vier Gymnasien waren in dem traditionellen Wettstreit angetreten (getrennte Wertung). Keiner der Schulsieger ging leer aus, denn ein Buch und eine Urkunde gab's für alle Teilnehmer. Und für die beiden Sieger obendrein einen Büchergutschein, gestiftet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der den Wettbewerb veranstaltet - in Gera gemeinsam mit der Buchhandlung Gondrom.

Dominik hat nun auch die Möglichkeit am Landeswettbewerb teilzunehmen. Er ist auch in seiner Freizeit eine richtige Leseratte. Dominik, der ganz überrascht von seinem Erfolg war, steckt die Nase am liebsten in Abenteuerbücher. Für den Wettbewerb, bei dem auch ein vorher nicht bekannter "Pflichttext" vorzutragen ist, hatte er sich sozusagen für die Kür "Momo" von Michael Ende mitgebracht.

Von gutem Niveau und einer qualitativ steigenden Tendenz sprach Elke Kolb. Die Bibliothekarin aus der Stadtteilbibliothek in Bieblach-Ost saß mit in der Jury und hatte auch dieses Jahr das "Pflichtbuch" mitgebracht - "Marthas verflixte Fälle" von der jungen Autorin Vanessa Walder. Ganz gespannt war sie, wie die Kinder mit dem unbekannten Text umgehen. "Aber sie haben ihre Sache gut gemacht", freute sich Elke Kolb.

Bernd Himmel von der Gondrom-Buchhandlung hofft, dass im kommenden Jahr wie auch sonst wieder Schüler aus den Landkreisen Greiz und Altenburger Land zum Wettbewerb kommen. "Aber wir werden künftig wohl mehr auf Qualität als auf Quantität setzen müssen", denkt er mit Blick auf die Entwicklung der Schülerzahlen und Schulstandorte.

Quelle:   Artikel der Ostthüringer Zeitung (OTZ) vom 27.02.2007