Kaeser GmbH öffnet ihre Türen

Innovative Produkte und Technologien gehören zum Alltag des Unternehmens, das seinen Stammsitz in Coburg hat, zu den Marktführern zählt und weltweit agiert. "Zehn Neuerungen im Jahr, faktisch eine im Monat - das ist die Philosophie des Unternehmenschefs", wissen die beiden Produktionszentrumsleiter in Gera, Gert Dreyhaupt, zuständig für den Bereich Gebläseherstellung, und Kay Steinacker, verantwortlich für die Produktion von Kältetrocknern.

Für die Neuerungen, die quasi im Fließband kommen, setzt Kaeser als einer der größten Arbeitergeber in Gera auf gut geschulte Mitarbeiter und auf einen gut ausgebildeten Berufsnachwuchs. Zu den 280 festangestellten Beschäftigten im Werk Gera und bei Bedarf zusätzlichen Leiharbeitern kommen derzeit 68 Lehrlinge. Sie werden in der werkseigenen Ausbildungsstätte geschult, die mit dem Start des Lehrjahres im Herbst aus dem Betriebsgelände in der Leibnizstraße auf die andere Seite des Eisenbahndamms hin zur Siemensstraße umgezogen war.

Außerdem beschäftigt das Kaeser-Werk in Gera drei Studenten der Berufsakademien Glauchau und Berlin: Zwei Studenten der Produktionstechnik und ein Student der Konstruktion im Maschinenbau sollen den Bedarf an ingenieurtechnischem Knowhow in dem innovativen Unternehmen mit decken.

"Bis jetzt haben wir unsere Auszubildenden nach erfolgreicher Ausbildung alle übernommen", sagt Gert Dreyhaupt. Im Jahr 2009 werden dann die ersten überbetrieblichen Lehrlinge bei Kaeser ausgelernt haben. Für das nächste Lehrjahr sind die Verträge für künftige Fachlageristen, Maschinen- und Anlagenführer, Industriekaufleute, Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker bereits geschlossen. Die Zahl der Bewerber sei hoch gewesen, aber um gute Lehrlinge zu bekommen, entscheide sich das Unternehmen nach dem Auswahlverfahren und den Eignungstests beizeiten, erläutert der Ausbilder Ronald Werner.

Seine Produktion und Ausbildung will das Kaeser Kompressoren Werk Gera zum Tag der Ausbildung im Maschinenbau am Sonnabend, dem 19. Januar, allen Interessierten vorstellen. Besonders willkommen ist künftiger Berufsnachwuchs für die Lehrjahre ab 2009. Sicher sei bereits, dass Schüler der 12. Regelschule zu Besuch sein werden, mit denen das Kompressorenwerk seit langem eine Lernpartnerschaft pflegt. Zwischen Werk und Lehrstätte wird für diesen Tag ein Shuttle fahren, da der kurze Weg durch die Bahnbrücke wegen Bauarbeiten versperrt ist.

Quelle:   Artikel der Ostthüringer Zeitung (OTZ) vom 11.01.2008