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3500 v.Chr.: Zahlensysteme in Ägypten

Die Babylonier und Ägypter verwenden die ersten vollständigen Zahlensysteme. Ein solches Zahlensystem erlaubt es, jede Zahl mit einer begrenzten Anzahl von Symbolen darzustellen. Mit den Symbolen können dann auch mehrere Rechenoperationen, wie zum Beispiel Addieren und Subtrahieren, durchgeführt werden. Die Zahlendarstellung und das Zahlensystem bilden eine wesentliche Voraussetzung dafür, Rechenvorgänge zu mechanisieren bzw. zu automatisieren.

300 v.Chr.: Entwicklung des Abakus

Die Römer entwickeln das Rechenbrett - den so genannten Abakus, den es in unterschiedlichen Formen gibt. In der ursprünglichen Ausführung werden Rechensteinchen in Schlitzen verschoben, in späteren Formen sind es auf Draht gezogene Kügelchen. Mit dem Abakus können alle Grundrechenarten nach bestimmten Regeln ausgeführt werden.

Chinesischer Abakus Bei den Römern wird er in allen öffentlichen Kassen, Behörden und Schulen verwendet. Ein moderner Abakus besteht aus einem hölzernen Rahmen mit Perlen auf parallelen Stangen und einem Querbalken senkrecht zu den Stangen, der die Perlen in zwei Gruppen einteilt. Jede Spalte stellt eine Stelle im Dezimalsystem dar. Noch heute ist der Abakus in einigen Ländern Ostasiens, Indiens und Russlands in Gebrauch.

Beim Erlernen der Fertigkeit, mit dem Abakus zu rechnen, geht es daher im Wesentlichen darum, für jede Ausgangsziffer zu lernen, wie jede zu addierende oder zu subtrahierende Ziffer eingestellt wird. Wenn infolge stetigen Übens gewissermaßen ohne Nachdenken die Finger selbst "wissen", was sie zu tun haben, können die Zahlen viel schneller eingegeben werden, als auf einem elektronischen Taschenrechner.