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1984: Markteinführung des Apple Macintosh

Der "APPLE Macintosh" mit grafischer Benutzeroberfläche kommt auf den Markt. Über die grafische Oberfläche kann der Benutzer mit einer Maus, indem er Symbole anklickt, bestimmte Aktionen des Computers auslösen. Der Macintosh hat mit 128 KByte den doppelten Speicherplatz des C64 und kann 2,5-mal so viel Daten auf einer Diskette speichern wie der IBM-PC. Seine Taktfrequenz liegt bei 8 MHz.

1985: Erster 32-bit-Prozessor von INTEL

INTEL produziert den 80386, einen 32-Bit-Prozessor. Er enthält 275.000 Transistoren und ist mit 16 MHz, später mit 33 MHz getaktet. Der 386er war der erste 32-Bit-Prozessor von Intel. Der 386er führte viele Neuerungen ein, und sein Code ist heute noch Basis für Windows. So konnte der 386er nun zwischen dem echten 32-Bit-Betrieb und dem 8086-kompatiblen Mode umschalten und sogar mehrere "Virtuelle" Modi laufen lassen.

Er führte das Speicherschutzmanagement ein, das Programmen eigene Bereiche zuweist und diese vor Eingriffen aus anderen Bereichen schützt und die virtuelle Adressierung, bei der Festplattenspeicher RAM ersetzt. Wie es sich für einen 32-Bit-Prozessor gehört, kann der 386er volle 4 GB Arbeitsspeicher adressieren und 1 TByte virtuellen Speicher auf Festplatten ansprechen.

1989: Entwicklung des World Wide Web

Tim Berners Lee Tim Berners Lee (geb. 1955) britischer Informatiker am Genfer Hochenergieforschungszentrum Cern schlug seinem Arbeitgeber ein Projekt vor, das auf dem Prinzip des Hypertexts beruhte und den weltweiten Austausch sowie die Aktualisierung von Informationen zwischen Wissenschaftlern vereinfachen sollte. Tim Berners Lee entwickelt somit am CERN in der Schweiz das World Wide Web (WWW).

Das WWW ist ein Internetdienst, der 1992 erstmals zum Einsatz kommt. Zur Datenübertragung wird ein eigenes, einheitliches Protokoll HTTP (Hypertext Transfer Protocol) verwendet. Der Internetdienst WWW hat eine grafische Benutzeroberfläche und ist leicht zu bedienen. Die im HTML-Format gespeicherten Informationen können mit benutzerfreundlichen so genannten Browsern, z. B. Netscape, gelesen werden.

1990: Markteinführung von Windows 3.0

Logo von Windows NT der Firma Microsoft Bereits 1985 bringt die Firma Microsoft eine grafische Benutzeroberfläche auf den Markt, die allerdings nur sehr langsam läuft und nur von wenigen Anwendungsprogrammen unterstützt wird. Windows 3.0, das im Jahr 1990 auf den Markt kommt, ist eine wesentlich ausgereiftere Version, die auch die Möglichkeit bietet, Programme parallel laufen zu lassen (Multitasking). Microsofts Windows 3.0 wird schnell zum Marktführer.

Microsoft bringt 1993 mit dem Betriebssystem Windows NT ein Produkt mit grafischer Benutzeroberfläche auf den Markt, dass die Vernetzung von Rechnern unterstützt. Es unterscheidet sich in der ersten Version äußerlich nicht wesentlich von den "normalen" Windows Betriebssystemen, ist aber von seinem Kernel ein echtes 32-Bit-Betriebssystem. Dies hilft dem System zu erhöhter Stabilität und schnellerer Code-Ausführung.