Printmedien
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Printmedien sind gedruckte Informationsquellen, also Zeitschriften, Zeitungen und Bücher, aber auch Postkarten, Kalender, Poster, Plakate usw. Besonders zahlreich und fast unüberschaubar ist die Gruppe der Werbung und der Publikationen außerhalb des Buch- und Zeitschriftenmarktes.
Printmedien werden meist auf Papier gedruckt, wobei die Drucktechnologie im schnellen Wandel ist und die digitale Drucktechnik immer mehr und öfter vorkommt, z. B. beim "Print on Demand" bzw. dem entsprechenden "Book on Demand".
Die meisten Printmedien werden zu Beginn des Dritten Jahrtausends mit Druckfarben und auf Druckmaschinen hergestellt, heute meist im Offsetdruckverfahren. Im Bereich der oben genannten "Grauen Medien" ist jedoch nach wie vor die Xerokopie von großer Bedeutung. Ältere Verfahren wie z. B. Siebdruck sind heute weitgehend bedeutungslos geworden.
Das Presserecht ist in den Landesgesetzen der einzelnen Bundesländer geregelt. Rechtlich ist jede öffentliche Darbietung bereits eine Veröffentlichung, also auch ein Prospekt, ein Plakat, ein Flugblatt oder ein einzelner Zettel am Schwarzen Brett in der Uni-Mensa der Universität, ein Konzert oder Theateraufführung, ein Vortrag oder gar ein Solo in der Fußgängerzone.
Im Unterschied zu den Printmedien werden die Neuen Medien gestellt, die heute überwiegend in der digitalisierteren Form vorliegen, also beispielsweise CD-ROMs, DVDs, digitale Bücher oder Web-Publikationen. Durch ineinander überführbare Medienformate und deren zunehmend allgemeine Verwendung sind die Übergänge hier fließend geworden.
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