Bits und Bytes

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Der Computer verarbeitet seine Daten digital. Obwohl wir scheinbar mit der Tastatur auch Zeichen und Buchstaben eingeben, kennt der Rechner nur Zahlen, genauer gesagt nur zwei Zahlen, die Null und die Eins. Man spricht vom dualen oder binären Zahlensystem, mit dem jeder Computer der Welt rechnet.

Das hat technische Gründe: der Prozessor kennt nur zwei Zustände, entweder fließt Strom (1) oder es fließt kein Strom (0). Einen solchen Zustand nennt man Bit (binary digit). Jedem Zeichen auf der Tastatur wird genau eine Kombination von Nullen und Einsen zugeordnet. Eine duale Zahlenreihe von acht Bits umfasst ein Byte. Der Prozessor kann nur mit dualen Zahlenreihen rechnen.

Umgekehrt muss der Rechner die verarbeiteten Daten auf dem Bildschirm oder Drucker ausgeben. Den dualen Zahlenreihen werden wieder Zahlen, Zeichen und Buchstaben zugeordnet. Diese Zuordnung erfolgt über einem ganz bestimmten Code, dem ASCII Code.

Er ist ist eine Übersetzungstabelle, die Dezimalzahlen Buchstaben und Zeichen zuordnet. Man braucht nicht mehr als 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen oder mathematische Zeichen) um mit einem PC arbeiten zu können.

Vom dualen zum dezimalen Zahlensystem

Der Computer arbeitet digital, es können also nur Zahlen dargestellt werden. Doch es geht noch weiter, der Computer kennt nur zwei Ziffern, die Null und die Eins. Er arbeitet mit dem dualen Zahlensystem, dass nur zwei Ziffern kennt im Gegensatz zu unserem Dezimalsystem mit zehn Ziffern.

Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit, vergleichbar mit einem Stromschalter, der entweder an oder aus ist. Ist der Schalter aus, bedeutet das 0, ist der Schalter ein, bedeutet das 1. Aber wie stellt man jetzt eine 2 dar?