Schullandheim in Limbach (Vogtland)

Voller Vorfreude trafen wir uns am 9. Mai 2011 vor der Schule. 9.30 Uhr ging es dann los und nach 1,5 Stunden kamen wir im Schullandheim "Am Schäferstein" in Limbach (Vogtland) an. Der erste Eindruck war positiv, denn es gab ringsherum viel Wald, also beste Voraussetzungen für eine Sport-Aktiv-Woche. Nach dem Auspacken und Mittagessen startete dann auch unsere erste Aktivität - eine GPS-Tour.


Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und mussten durch das Lösen von Rätseln und mit Hilfe eines GPS-Gerätes eine bestimmte Strecke absolvieren. Es haben alle geschafft und keiner ging verloren.

Am zweiten Tag hieß es nach dem Frühstück Rucksack packen und vor allem die Badesachen nicht vergessen. Ein Sonderbus brachte uns zuerst auf die Sommerrodelbahn, wo wir riesigen Spaß hatten. Den meisten konnte es nicht schnell genug gehen. Anschließend fuhren wir weiter zur Vogtlandarena, wo wir die riesige Sprungschanze der Skispringer bestaunen konnten. Zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl hatten wir dann sogar die Möglichkeit von der Schanze nach unten zu blicken. Was für eine Aussicht! Das letzte Highlight des Tages war das Erlebnisbad in Schöneck. Die Erfrischung kam wie gerufen, denn die Sonne meinte es an diesem Tag sehr gut mit uns. Mit dem Sonderbus fuhren wir dann wieder zurück ins Schullandheim und ein schöner, erlebnisreicher Tag ging zu Ende.

Auch der Mittwoch startete sportlich, denn wir wollten unsere Kletterkünste erproben. Zum Üben gingen wir zuerst in den Boulderraum und anschließend erklommen wir die Kletterwand des Schullandheims. Hier waren dann schon Kraft und Geschick gefragt, doch es gab einige, die alle drei Schwierigkeitsstufen schafften. Nach dieser sportlichen Aufgabe besuchten wir das Goldmuseum. Interessant wurde es für uns, als wir selbst Goldwaschen durften und sogar winzige Körnchen Gold fanden und diese als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften.

Diese vielen Erlebnisse ließen die Woche ganz schnell vergehen und ehe wir uns versahen war schon Donnerstag. Heute stand uns eine lange Wanderung bevor. Wir wollten die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelbrücke der Welt, ansehen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg (ca. 14 km). Wir kamen unterwegs noch an einem Aussichtsturm, welchen wir besichtigen konnten, vorbei. Hier gab es außerdem eine längere Rast. Zum Glück konnten wir ein Stück des Rückweges mit dem Zug fahren, denn die meisten waren ganz schön geschafft. Doch zum Grillen und dem Lagerfeuer am Abend waren alle wieder fit.

Am Freitag ging leider eine ereignisvolle Woche zu Ende. Mit vielen schönen Eindrücken und insgesamt ca. 30 km Fußmarsch in den Beinen brachte uns der Bus nach dem Frühstück wieder nach Hause.

Autor:   Laura T. (Klasse 6b)