Otto-Dix-Stadt Gera
Gera liegt im Bundesland Thüringen. Die Stadt ist nach der Landeshauptstadt Erfurt und Jena die drittgrößte Stadt sowie eines der drei Oberzentren des Freistaates Thüringen und hat den Status einer Kreisfreien Stadt.Die Stadt Gera hat historische Bedeutung als Landeshauptstadt des Fürstentums Reuß jüngerer Linie. Mit Einsetzen der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt ein großes Wachstum und löste Mühlhausen als "zweite Stadt Thüringens" ab. Gera gehörte zur Blütezeit der Stoff- und Tuchindustrie zu einer der reichsten Städte in Deutschland. Über 100 Stadtvillen zeugen heute vom Glanz und Reichtum vergangener Zeiten.
Das Stadtgebiet gliedert sich insgesamt in 40 Stadtteile, die zu 12 Gemeindeteilen zusammengefasst sind. Einige der Stadtteile sind zugleich auch Ortschaften - oder bilden mit anderen Stadtteilen eine Ortschaft. In Gera gibt es 14 Ortschaften mit einem eigenen Ortschaftsrat und einem Ortsbürgermeister.
Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt im Jahr 1959 erstmals die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Ende der 80er Jahre erreichte sie mit etwa 130.000 ihren höchsten Stand. Seit Anfang der 90er Jahre fällt sie rapide ab und liegt derzeit bei ca. 100000 Einwohnern.
Das Wappen der Stadt Gera zeigt in schräggestelltem, dreikantigem Schild in Schwarz, einen aufrechtstehenden, nach rechts gewandten, goldenen, doppelschwänzigen, ungekrönten Löwen.
In Gera gibt es viele allgemeinbildende und berufsbildende Schulen. Neben einer Volkshochschule befindet sich in Gera auch die Berufsakademie Thüringen. Außerdem gibt es zahlreiche Schulen in freier Trägerschaft sowie die private "SRH Fachhochschule für Gesundheit".
Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Rathaus, welches 1576 im Renaissance-Stil gebaut wurde, der Marktplatz mit Simson-Brunnen, der Tierpark mit Parkeisenbahn, Schloss Osterstein, die Geraer Höhler, die Stadtapotheke mit reichlich verziertem Erker, das 1902 erbaute Theater sowie die Kirchen St. Johannis (Neogotik), St. Salvator (Barock), St. Marien (Spätgotik) und St. Trinitatis (Spätgotik).
Die Sportanlagen Geras liegen vor allem im Bereich des Hofwiesenparks an der Weißen Elster zwischen dem Stadtzentrum sowie den Stadtteilen Heinrichsgrün und Untermhaus. Hier findet man das Stadion der Freundschaft, ein Hallenbad und die 2004 fertiggestellte Multifunktionssporthalle, die die alte "Erwin-Panndorf-Halle" auch namentlich ersetzt. Weiterhin finden sich in der Stadt eine Inlineskating-Anlage sowie das Reitstadion in Gera-Milbitz.
Mehr Informationen unter: Otto-Dix-Stadt-Gera - [gera.de]




