Einführung in die Projektarbeit
Bei der Projektarbeit handelt es sich um eine Unterrichtsform für den Erwerb des Realschulabschlusses. Besonders im Hinblick auf die Vorbereitung einer beruflichen Ausbildung ist die erfolgreiche Lösung komplexer Aufgaben eine Herausforderung für den Schüler und ein Schritt zur Bewältigung der Anforderungen des weiteren Lebens. Die Projektarbeit entspricht in besonderer Weise der Ausrichtung der Regelschule.
Bewertungskriterien
Die Projektarbeit wird in ihren 3 Teilschritten, Prozess, Produkt sowie Präsentation bewertet. Formal ist wichtig, dass Termine von den Schülern eingehalten werden, die Beteiligung an Konsultationen stattgefunden hat und dass die Nachweisführung und die schriftlichen Aufzeichnungen in Ordnung sind. Fachliche Richtigkeit und sprachliche Korrektheit sind ebenfalls wichtige Kriterien.
Grundlagen
Eine Projektarbeit verlangt vom Schüler, dass er sich langfristig mit einer Aufgabenstellung auseinandersetzt. Die Schüler finden sich in der Regel in Gruppen von 3 bis 5 Schülern zusammen und arbeiten gemeinsam an einem Thema. Beginn der Projektarbeit ist das zweite Halbjahr in der Klassenstufe 9. Die Arbeit gliedert sich in insgesamt 3 Stufen: Prozess, Produkt und Präsentation.
Leitfaden
Die Projektarbeit in der Regelschule legt ihren Schwerpunkt auf die Anwendung von erworbenem Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Praktisches Handeln wird durch die Herstellung eines Produktes als Komponente des zu bearbeitenden Themas immanenter Bestandteil dieser Form des Unterrichts. Dabei taucht für die Schülerinnen und Schüler natürlich die Frage des Herangehens an die Projektarbeit auf.
Zeitplanung
Im Fachunterricht in Klassenstufe 9 erfolgt die Aneignung und Entwicklung von Fertigkeiten und Fähigkeiten zum Thema Projektarbeit. Danach gilt es ein Thema zu finden, welches man interessant findet. Zu überlegen ist auch, mit welchen Schülern man zusammenarbeiten will. Der Arbeitsauftrag wird mit den Lehrern abgestimmt und entwickelt. Das Projekt wird konzipiert und zeitlich geplant.
